Einigkeit und Recht und Freiheit

Abbildung: Noten der Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland

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Ralf Jünngermann

Einleitung: Ralf Jüngermann – Redaktionsleiter der Rheinischen Post Mönchengladbach

Die Geschichte der Demokratie in unserem Land ist zwar lang. Sie war aber nicht immer eine einfache, und auch eine in mehreren düsteren Zeiten unterbrochene. Das vergisst man gerne – gerade weil die Demokratie in Deutschland eine Erfolgsgeschichte ist und es wohl menschlich ist, alles Gute für selbstverständlich zu halten.

Die Demokratie schenkt jedem Einzelnen Rechte von unschätzbarem Wert. Sie verlangt jedem Einzelnen aber auch Pflichten ab. Auch das gerät leider ab und an in Vergessenheit. Demokratie ist nicht nur Nehmen, sondern auch Geben. Das gilt in einem Super-Wahljahr wie diesem ganz besonders.

Nun ist es kein guter Weg, mit dem Mittel der Angst für eine gute Sache zu werben. Unsere Demokratie ist stabil genug, um Wirrköpfe an den Rändern auszuhalten. Doch jedem denkenden Menschen und verantwortungsbewussten Bürger muss klar sein:

Wer nicht wählt, nimmt sich die Chance zu gestalten.

Politiker werden trotzdem ins Europäische Parlament, in den Rat der Stadt und in den Bundestag einziehen.
Wer selbst nicht mitwählt, darf sich nicht wundern, wenn Politiker das Sagen bekommen, die vielleicht das genaue Gegenteil von dem tun, was man selbst für notwendig und richtig hält. Darum spreche ich eine eindeutige Wahlempfehlung aus:

Gehen Sie wählen! Der Demokratie und sich selbst zu Liebe.

Unsere jetzt beginnende historische Rückblende wird Dirk Hespers junior mit politischen Liedern aus der Vergangenheit begleiten, und er beginnt mit dem Bürgerlied.


> zum Bürgerlied >

Mehr Informationen:

Deutschen Hisorischen Museum

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung/wahl33/

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